Zu Gast bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Geschichtsprojektgruppe der Emil-Petri-Schule zur Veranstaltung „1918 – 1938 – 1989: Gedenken zum 9. November" im Schloss Bellevue eingeladen

 

Es sind noch nicht einmal ganze zwei Monate vergangen, als ein Teil unserer Projektgruppe ihren Koffer für die Auftaktveranstaltung zum Bundesprogramm „Jugend erinnert“ packen und nach Berlin reisen durfte, um ihr preisgekröntes Projekt „In einem Land vor unserer Zeit – Ein Tagebuch schreibt Geschichte“ für weite Kreise der Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur zu präsentieren, da flatterte kurz darauf die nächste Einladung für unser bereits vor zwei Jahren ins Leben gerufene Projekt „Die Friedliche Revolution vom Herbst 1989 im thüringischen Arnstadt“ ins Haus. Wieder hieß es Koffer packen und auf nach Berlin.

„Ein einmaliges und unvergessliches Erlebnis liegt hinter uns.“

Mit diesen Worten beschreiben Neele Sachse und David Schmelzer ihre Eindrücke aus dem Schloss Bellevue.

Eine große Würdigung erfuhr die Geschichtsprojektgruppe durch die Einladung des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zum Festakt anlässlich des Gedenktages zum 9. November.

Coronabedingt war die Teilnehmerzahl leider sehr begrenzt, sodass Neele Sachse und David Schmelzer stellvertretend für unsere Projektgruppe anreisen durften. Die Körber-Stiftung, welche sich für den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten verantwortlich zeichnet, übernahm hierfür sowohl die Reise- als auch Übernachtungskosten und geleitete die Preisträger zum Veranstaltungsort.

Erstmalig erhielten insgesamt fünf Siegerinnen und Sieger des Geschichtswettbewerbes des Bundepräsidenten von 2018/2019 und 2021 die Ehre, sowohl an einer Gesprächsrunde mit dem Bundespräsidenten als auch an dem offiziellen Festakt teilzunehmen. Begleitet wurde diese Veranstaltung mit einer kleinen Führung durch das Schloss Bellevue sowie mit einer Verköstigung exquisiter Speisen.

Die einzelnen Preisträgerinnen und Preisträger stellten Frank-Walter Steinmeier höchstpersönlich ihre Projekte vor und sprachen mit ihm über die Bedeutung des 9. Novembers für die deutsche Geschichte. Darüber hinaus waren weitere Mitglieder des Bundestages vertreten, die sich ebenfalls an der Gesprächsrunde beteiligten. Es fand ein reger Austausch zwischen allen Anwesenden statt, welcher für Neele und David sicherlich noch lange nachwirken wird. Zusätzlich ergab sich zur Freude unserer Preisträger die Gelegenheit zu einem Schnappschuss mit dem Bundespräsidenten, sodass diese Begegnung auch bildlich verewigt wurde.

Im Anschluss an die 45-minütige Gesprächsrunde mit dem Bundespräsidenten wurden unsere Preisträger zum offiziellen Festakt geladen, welcher live in der ARD übertragen wurde. Die Anwesenheitsliste ließ bereits erahnen welch elitären Charakter diese Veranstaltung besaß. Neben dem Bundespräsidenten nahmen alle Verfassungsorgane an diesem Gedenktag im Schloss Bellevue teil. Unsere Preisträger verfolgten gemeinsam mit der Bundestagspräsidentin, der Bundeskanzlerin, dem Bundesratspräsidenten und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes sowie weiteren 50 geladenen Gästen den Festakt. Umrahmt wurde dieser sowohl musikalisch als auch inhaltlich mit beeindruckenden Beiträgen. Um der Ambivalenz des 9. Novembers in seiner Historie ansatzweise gerecht werden zu können, eröffneten die jüngste Bundestagsabgeordnete Emilia Fester, die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer sowie der Bürgerrechtler und ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn dem Publikum ganz unterschiedliche Perspektiven auf den 9.November und verdeutlichten mit ihrem jeweils persönlichen Blick auf die Geschehnisse von 1918, 1938 und 1989 eindringlich die Tragweite jedes einzelnen Ereignisses, für welches der 9. November in Deutschland signifikant steht.

Das Vortragen der Nationalhymne in einer ruhigen, dem Anlass entsprechenden a cappella Version, bildete den offiziellen Abschluss des Festaktes. Hinter den Kulissen ergab sich für unsere Preisträger zusätzlich die Möglichkeit mit dem ein oder anderen Politiker ins Gespräch zu kommen und Kontakte zu anderen Geschichtsprojekten zu knüpfen.

Unvergessen und bedeutsam wird dieser Tag nun auch für die eigene Schulchronik der Emil-Petri-Schule sein und in die Schulhistorie eingehen. Wir bedanken uns bei allen Gruppenmitgliedern dieses Geschichtsprojektes, welches erst durch ihr ganz persönliches Engagement so erfolgreich werden konnte und nun bis weit über die Landesgrenzen hinaus eine solch hohe Anerkennung und Würdigung erfuhr.

 


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